Informationsstand mit dem Labormobil
Informationsstand mit dem Labormobil

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Brunnenwasser-Analyse

Wir sind in unserer analytischen „Winterphase“, in der keine Brunnenwasseruntersuchungen durchgeführt werden. Die Wintermonate nutzen wir dazu, die im Sommer gewonnenen Untersuchungsergebnisse auszuwerten, unser Infomaterial zu erneuern und neue Infoflyer sowie Plakate zu erstellen. Im Mai 2018 beginnt dann wieder unsere analytische Arbeit im Labor, dann können auch wieder Proben zur Untersuchung zugesandt werden.

Facebook

Der VSR-Gewässerschutz hat seit kurzem endlich seine eigene Facebook-Seite. Dort gibt es Informationen zu dem Verein und unseren Aktivitäten, zur Brunnen- und Gartenpflege, zu unseren Analysen, zum Gewässerschutz und vieles mehr. Mit dem Liken unserer Seite und dem Teilen unserer Posts helfen Sie, mehr Leute auf den Gewässerschutz aufmerksam zu machen.

Die neue Nitratkarte, welche auf den Messwerten von 2013 bis 2017 basiert, ist da.

Aktuelles

Der 24. November war ein schlechter Tag für den Gewässerschutz.

Der Bundesrat hat den letzten fehlenden Teil der Düngeverordnung verabschiedet. Leider wurde diese Stoffstrombilanz nicht im Sinne des Gewässerschutzes entschieden. Statt einer klaren Regelung, wurde eine Wahlmöglichkeit für die Landwirte beschlossen. Somit kann jeder Betrieb im Grunde selber entscheiden, wie viel Gülle auf die Felder aufgebracht wird. Auf eine Verbesserung der Grundwasserqualität kann man so kaum hoffen.

Wir fordern die Politiker auf, dass auch gewerbliche Biogasanlagen eine Stoffstrombilanz erstellen müssen.

Ohne Klarheit über die wirklichen Stickstoffmengen, die diese Anlagen verlassen, können die Landwirte auch in Zukunft zu viel Stickstoff über die Felder entsorgen. Erst, wenn auch die Biogasbetreiber beim Handel mit Gärresten die Nährstoffmengen angeben müssen, ist transparent, welche Stickstoffmengen auf die Felder gelangen.

Es besteht die Möglichkeit, beim VSR-Gewässerschutz einen Bundesfreiwilligendienst zu absolvieren:

Ab März 2018 ist bei uns eine Stelle frei. Dich erwartet vielfältige Arbeit in der Geschäftsstelle beim Zusammenstellen von Informationsmaterialen, Recherche und dem Betreuen von Social Media Plattformen.

Du bekommst die Möglichkeit, eine Menge über Öffentlichkeitsarbeit in einem Umweltschutzverband zu lernen - egal ob du gerade dein Abi in der Tasche hast oder dich im Leben neu orientieren möchtest.

Wir kämpfen dafür, dass der Bürger nicht für die Überdüngung bezahlen muss: Vorsorge ist billiger als Nachsorge

Das Umweltbundesamt stellt fest: Das Trinkwasser in etlichen Regionen Deutschlands könnte in Zukunft spürbar teurer werden. Grund ist die hohe Belastung des Grundwassers mit Nitrat durch die Landwirtschaft. Über 27 Prozent der Grundwasserkörper überschreiten derzeit den Grenzwert von 50 mg/l.

Der VSR-Gewässerschutz stellt im Brunnenwasser viel zu häufig Nitratbelastungen fest. Dies hat zur Folge, dass Gartenbesitzer ihr Wasser nur noch eingeschränkt verwenden können und dann auf das kostbare Leitungswasser zurückgreifen müssen. Es ist dringend ein flächendeckender Grundwasserschutz nötig.

Der VSR - Gewässerschutz e.V.

  • Wir beproben Flüsse und Bäche
  • Wir analysieren Wasserproben in unserem Labormobil
  • Wir decken Belastungen im Grund- und Oberflächenwasser auf
  • Wir informieren durch Presseerklärungen, auf Facebook und an Informationsständen

 

Einblicke in unsere Arbeit bekommen Sie durch unseren Film

Beratung zu Belastungen im Brunnenwasser

Wir lassen Sie mit den Messwerten nicht alleine

  • Sie bekommen eine Bewertung dazu, für welche Nutzungen Ihr Brunnenwasser geeignet ist.
  • Wir zeigen Ihnen Möglichkeiten auf, wie Sie Belastungen verringern können.

Aktuelle Messfahrten

In diesem Jahr wurden bisher von uns Messfahrten an den Flüssen Saale und Leine durchgeführt. Ziel war es, die Nitratbelastung im Verlauf der Flüsse und deren Ursachen festzustellen.

Die Auswertung der Saale -  Messfahrt findet zur Zeit noch statt. Die Ergebnisse werden dann auch hier veröffentlicht.

Problem Massentierhaltung und Biogasanlagen

Wir beproben und messen. Wir weisen auf Gebiete mit starken Nitratbelastungen hin. Für diese müssen die Bundesländer nun weitere Maßnahmen zur Reduzierung der Nitratbelastung festlegen. Das ist Inhalt der neuen Düngeverordnung.