Messergebnisse der einzelnen Brunnenwasserproben ergeben einen Gesamtüberblick über die Grundwasserbelastungen einer Region


Der VSR-Gewässerschutz bezieht beim Thema Wasserqualität besonders die breite Öffentlichkeit ein. „Bürger die Brunnenwasser nutzen haben das gleiche Ziel wie der VSR-Gewässerschutz: Das Grundwasser soll möglichst unbelastet sein.“ so Susanne Bareiß-Gülzow, Vorsitzende im VSR-Gewässerschutz. So tragen wir gemeinsam dazu bei, dass die Wasserqualität des Grundwassers auch außerhalb der Wasserschutzgebiete verbessert wird.



Die diffusen Eintrage aus dem Grundwasser stellen für unsere Bäche und Flüsse eine große Belastung. dar. Deshalb führt der VSR-Gewässerschutz mit dem Labormobil auch Messfahrten durch, bei denen Grundwasser, das der Oder, Peene, Trave, Elbe, Eider, Weser, Ems, Rhein und der Maas sowie deren Nebenflüssen zufließt, untersucht werden. Während der VSR-Gewässerschutz Grundwasserproben aus den Quellen selbst entnehmen kann, ist der Verein ansonsten auf die Hilfe von Brunnenbesitzern angewiesen. Diese bringen eine Wasserprobe ihres Gartenbrunnens mit zu den Informationsständen, die im Rahmen der Messfahrten an zahlreichen Städten in einem Flusseinzugsgebiet stattfinden.


Ergebnisse zu den Grundwasseruntersuchungen und Informationen über mögliche Ursachen von Belastungen findet man unter den verschiedenen Stichwörtern im Menü. Unsere an Hand der Untersuchungsergebnisse erstellten Karten geben einen Überblick in welchen Regionen Belastungen vorliegen.


Brunnenwasseruntersuchungen vom VSR-Gewässerschutz bringen unbekannte Belastungen ans Licht. Von Altlasten, Gewerbegebieten, landwirtschaftlich genutzten Flächen oder defekten Abwasserleitungen können gesundheitsgefährdende Stoffe ins Grundwasser und somit auch in den Brunnen sickern. Weil auch das Wasser im Untergrund fließt, werden lokale Belastungen über größere Entfernungen weitergetragen und verschmutzen so weiter entfernte Brunnen.