Problem Biogasanlagen

Ohne Zahlen der Biogasanlagen keine Kontrolle der Aufbringung von Gärresten auf den Feldern möglich

Die neue Düngeverordnung von 2017 soll eigentlich dafür sorgen, dass die Nitratbelastungen zurück gehen. Die gewerblichen Biogasanlagen werden durch das neue Gesetz jedoch in keinerlei Verpflichtung genommen (Stand Novermber 2017). Ohne genaue Daten darüber, welche Menge an Gärresten die Biogasanlagen verlassen, kann man jedoch nicht kontrollieren, wie viel Stickstoff schlussendlich auf den Feldern landet.

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Auszug aus Newsletter 2/2017 zu den Themen: Ohne Zahlen der Biogasanlagen keine Kontrolle der Aufbringung von Gärresten auf den Feldern möglich & Stoffstrombilanz der Düngeverordnung nicht konsequent genug

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Hochbelastete Sickersäfte von Maissilos belasten das Grundwasser und die Bäche

Der VSR-Gewässerschutz wurde in letzter Zeit häufig von besorgten BürgerInnen über die unerlaubte Einleitung von Sickersaft aus Silagen in Gräben, Bäche und Grundwasser informiert. In Silagen wird das Substrat für die Vergärung in Biogasanlagen oder Futtermittel für die Tierhaltung gelagert.

Tote Gewässer rund um Biogas-Anlagen

Es war ein Zuschauer, der Panorama 3 zu umfangreichen Recherchen veranlasste: Manfred Meier aus Dithmarschen entdeckte bei Aufnahmen mit seiner Unterwasserkamera einen mutmaßlichen Umweltskandal. Sein Verdacht: Biogas-Anlagen verschmutzen Gräben und Bäche mit Gärsäften. Ein Team von Panorama 3 ist der Sache nachgegangen.

Biogasanlagenboom verhindet Umsetzung von Richtlinien

► Es kommt zu Verzögerungen bei der Umsetzung der Wasserrahmenrichtlinie

 

► Richtlinie zum Meeresschutz kann nicht umgesetzt werden

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Auszug aus Newsletter 1/2014 zum Thema: Industrielle Biogasanlagenboom verhindert Umsetzung von Wasserrahmenrichtlinie und Meeresstrategie-Rahmenrichtlinie

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Politische Entscheidungen zur Erzeugung von Bioenergie haben die Auswirkungen auf den Gewässerschutz missachtet

Gerade in Deutschland wurden die Zusammenhänge und Wechselwirkungen zwischen Wasser und der Erzeugung von Bioenergie vernachlässigt. Dadurch kam es zu energiepolitischen Entscheidungen, die nun Erfolge im Gewässerschutz zunichte machen. Zu lange haben Politiker die Produktion von Bioenergie nur als einen Ausschnitt des Ganzen betrachtet. Insbesondere bei der Förderung von Biogasanlagen wurden einige ökologische Zusammenhänge nicht mit einbezogen.

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Pressemitteilung zum Weltwassertag: VSR-Gewässerschutz kritisiert, dass politische Entscheidungen zur Erzeugung von Bioenergie ohne Beachtung der Auswirkungen auf den Gewässerschutz stattgefunden haben

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Keine Zulassung von Fungiziden, die zusätzlich die Maiserträge steigern

Neuartige Mittel gegen Pilze im Maisanbau, sogenannte Fungizide, stehen in Deutschland kurz vor der Zulassung. „Wenn Pflanzenschutzmittel neben ihrer eigentlichen Wirkung zu einer zusätzlichen Ertragssteigerung führen, besteht die große Gefahr, dass sie übermäßig eingesetzt werden. Pflanzenbauberater befürchten zu Recht eine gesellschaftliche Ablehnung.“  so Susanne Bareiß-Gülzow, Vorsitzende im VSR-Gewässerschutz.

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Pressemitteilung: VSR-Gewässerschutz warnt vor Gefahren für das Grundwasser – keine Zulassung von Fungiziden, die zusätzlich die Maiserträge steigern

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