Ergebnisse der Messfahrten im Einzugsgebiet der Elbe

Messfahrt auf der Elbe von Magdeburg bis Hamburg im April 2012

Ziel: Untersuchung der Nitratbelastung wegen Einfluss von diffusen Einträgen durch das Grundwasser

Belastetes Grundwasser im Einzugsgebiet der Elbe ist verantwortlich für die hohen Belastungen im Fluss. Zu diesem Ergebnis kamen die Spezialisten vom VSR-Gewässerschutz bei Ihren Untersuchungen der letzten beiden Jahre. Die Messergebnisse von über 600 Grundwasseruntersuchungen wurden in Bezug zur Nitratkonzentation in der Elbe gesetzt. Hierfür führten die Gewässerschützer vor einem Jahr eine Messfahrt auf Mittel- und Unterelbe durch. Im gesamten Untersuchungsbereich lagen die Nitratkonzentrationen im Elbwasser teilweise weit oberhalb der Vorgaben der Länderarbeitsgemeinschaft Wasser (LAWA). Nach
diesen sollte die Nitratkonzentration einen Wert von 11 Milligramm pro Liter (mg/l) im Fluss nicht überschreiten.

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Messungen vom VSR-Gewässerschutz zeigen: stark nitrathaltiges Grundwasser belastet die Elbe – weitere Verringerung des Maisanbaus nötig

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VSR-Gewässerschutz sieht nach der aktuellen Messfahrt eine Mißachtung der Oberflächengewässerverordnung und Meeresstrategierichtlinie bei der geplanten Elbvertiefung

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Messfahrt an der Oste im Oktober 2011

Ziel: Abschätzung inwieweit die Nitratbelastung der  Störpopulation schadet

Im Oktober 2011 führte der VSR-Gewässerschutz Untersuchungen an der Oste durch. Nach Auswertung der Messergebnisse zeigt sich die Gefahr, dass die jetzigen Maßnahmen zur Ansiedlung des Stör in der Oste längerfristig durch eine zu erwartende Verschlechterung der Wasserqualität scheitern könnten. Auch der Erfolg, dass es inzwischen einen sich selbst produzierenden Bestand an Lachsen in diesem Flachlandfluss gibt, ist durch die zahlreichen Genehmigungen für Biogasanlagen im Einzugsgebiet gefährdet.

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Biogasanlagen gefährden die Wasserqualität der Oste - Lachs und Stör in Gefahr

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Messfahrt an der Unstrut von der Quelle bis zur Mündung in die Saale im Mai und September 2010

Ziel: Abschätzung inwieweit die Nitratbelastung seit er letzten Messfahrt in 2004 verändert hat

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Gewässerschützer untersuchen die Unstrut

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