Belastung, Ursachen und Lösungen

Unsere Untersuchungen haben ergeben, dass ihr Brunnenwasser mit einem oder mehreren Stoffen belastet ist? Das tut uns leid! Wir hoffen, dass die Informationen auf dieser Seite Ihnen helfen, gegen die Belastungen vorzugehen.

Ihr Brunnen ist nicht belastet? Sehr gut, das freut uns für Sie! Trotzdem können die Informationen über die einzelnen Parameter auf dieser Seite interessant für Sie sein.

Nitratbelastung

Durch die intensive Landwirtschaft ist das Grundwasser zum Teil erheblich mit Nitrat belastet.

Chloridbelastung

Von undichten Halden der Kaliindustrie aber auch vom Steinkohlebergbau kommt es zur Belastung des Grundwassers. Allerdings gibt es auch Belastungen aus Tiefengrundwasser und Eindringen von Meerwasser. 

Zu niedriger pH-Wert

In Regionen mit vielen Massentierhaltungen wird das Grundwasser immer saurer. Dadurch werden hohe Konzentrationen an toxischem Aluminium gelöst.

Eisenbelastung

Es handelt sich häufig um geogene Belastungen. Das Grundwasser wird jedoch teilweise immer eisenhaltiger. Ein Grund dafür ist, dass durch den Nitratabbau Eisen entsteht.

Keimbelastung

Defekte Abwasserrohre, Eindringen von Oberflächenwasser oder Tiere in  den Brunnen, undichte Brunnen können zu einer erheblichen bakteriellen Belastung führen.

AOX - Belastung

Altlasten von Industrie aber auch Abwasser führt zu einer Belastung mit halogenisierten Kohlenwasserstoffen.

Phosphat

Phosphat gelangt durch Dünger ins Grundwasser.

Mangan

Geogene Belastungen im Grundwasser führen dazu, dass im Brunnenwasser dies vorhanden ist.

Nitrit

Nitrit kommt durch die Anwendung von bestimmten Dünger und Komposthaufen in der Nähe des Brunnens ins Wasser.

Weitere Parameter

Huminstoffe kommen im Grundwasser natürlich vor. Sie entstehen aus pflanzlichen Abbauprodukten und reichern sich in der oberen Bodenschicht an. Dort werden sie zumeist weiter mineralisiert. Manchmal lagern sie sich jedoch im Boden an, z.B. in Form von Torf. Dann besteht die Möglichkeit, dass die Huminstoffe aus dem Boden ins Grundwasser ausgewaschen werden. Besonders betroffen davon ist Brunnenwasser aus entwässerten Hochmoorgebieten, die vorwiegend landwirtschaftlich genutzt werden.

Wenn Sie das Brunnenwasser zum Gießen, Planschbecken befüllen, Tränken von Tieren und Befüllen eines Teichs nutzen, sollten Sie einige Dinge beachten...

 

Außerdem beantwortet Dipl.-Phys. Harald Gülzow, unser Experte zum Thema Brunnenwasserqualität, jeden Freitag zwischen 9 und 12 Uhr Fragen unter der Rufnummer:

 

02831/9763342

 

Haben Sie die Information, die Sie suchen, nicht gefunden? In dam Fall können Sie gerne eine E-Mail an Dipl-Oecotrophologin Susanne Bareiß-Gülzow schicken:

 

brunnen@vsr-gewaesserschutz.de


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