Schließen Sie sich mit anderen Bürgerinnen und Bürgern zusammen und gründen Sie eine Bürgerinitiative

Es lohnt sich etwas gegen die regionale Umweltbelastungen zu tun

Der VSR-Gewässerschutz deckt durch seine Wasseruntersuchungen regionale Belastungen auf. Leider können wir nicht selbst überall aktiv werden. Hier braucht es Leute, die sich engagiert in Bürgerinitiativen zusammenschließen und dort ganz gezielt gegen die Belastung der Umwelt, der Gewässer und der eigenen Gesundheit kämpfen.

Wenn Sie mit anderen Bürgerinnen und Bürger für ein gemeinsames Anliegen eintreten möchten, dann ist die Gründung einer Bürgerinitiative das Richtige.

Mit solchen Zusammenschlüsse können Sie sich an die Öffentlichkeit wenden und so eine Veränderungen bei dem relevantem Thema herbeizuführen.

Tun Sie was gegen eine geplante Massentierhaltung

Viele Bürgerintiativen konnten schon den Bau von neuen Ställen für eine Massentierhaltung verhindern. Hier hat der BUND einen Leitfaden gegen Massentierhaltungen erstellt. Ein sehr empfehlenswerter Ratgeber. Der BUND-Leitfaden ist von einem Rechtsan­waltsbüro mit viel Erfahrung im Kampf gegen industrielle Tierhaltungsanlagen und von BUND-Agrarex­pert*innen verfasst worden.

 

Eine Bürgerinitiative gründen – So geht’s

Zuerst suchen Sie sich zwei bis drei Mitstreiter*innen. In einer kleinen Gruppe rufen Sie zu einer Gründungsversammlung auf. Dabei ist wichtig: Sie sollten möglichst viele Bürgerinnen und Bürger auf die Versammlung aufmerksam machen. Das funktioniert zum Beispiel mit Flugblättern, Plakaten oder einer Pressemitteilung in den örtlichen Medien. Dann geht es auch schon an das Organisieren der Gründungsversammlung.

Widerstand gegen eine Sand- und Kiesindustrie, die ohne Rücksicht auf künftige Generationen baggert

Die Kiesindustrie legt bei Diskussionen um neue Auskiesungen immer wieder verschiedene „Naturschutzargumente“ vor. Warum diese nicht ganz stimmig sind, erklären wir Ihnen hier.

Es gibt bereits zahlreiche Bürgerintiativen (BI) gegen Auskiesungen. Schauen Sie ob es bereits eine BI bei Ihnen gibt. Ansonsten tun Sie sich mit anderen zusammen und bilden Sie eine. Wir senden Ihnen gern unserern Informatiuonsflyer zum Kiesabbau zu. Ihn können Sie auch an Informationsständen auslegen.

Undichte Halden vom Kohle- und Kalibergbau belasten das Grundwasser

Wir stellen in der Nähe von den Bergehalden des Kohlebergbaus häufig hohe Chloridbelastungen im Brunnenwasser fest. Der Steinkohlebergbau verschwindet – die Salzbelastung bleibt. Aber auch die Halden der Kaliindustrie sind nicht immer dicht.

Wenn mit salzigem Wasser im Garten gegossen wird verwelken die Pflanzen. Wir helfen Brunnennutzern, die Verursacher zum Handeln aufzufordern: Wir messen und decken auf. Sie können sich mit anderen in einer Bürgerinitiative zusammenschließen únd so an die Öffentlichkeit gehen.

 

 


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