Wir messen  - Sie können sich in Bürgerinitiativen gegen die Versalzung wehren

 

Fordern Sie das Ende der Einleitung von Salzlaugen in unsere Flüsse und eine sichere Abdichtung der Halden im Kali und Kohlebergbau. Es darf kein Regenwasser mehr durch die Halden versickern.

 

Undichte Halden vom Kohle- und Kalibergbau bedrohen unser Grundwasser

Wir stellen in der Nähe von den Bergehalden des Kohlebergbaus häufig hohe Chloridbelastungen im Brunnenwasser fest. Der Steinkohlebergbau verschwindet – die Salzbelastung bleibt. Aber auch die Halden der Kaliindustrie sind nicht immer dicht.

Wenn mit salzigem Wasser im Garten gegossen wird verwelken die Pflanzen. Wir helfen Brunnennutzern, die Verursacher zum Handeln aufzufordern: Wir messen und decken auf.

Verpressung von salzhaltigem Abwasser im Untergrund

Abwässer im Untergrund zu entsorgen stellt ein großes Risiko für die Trinkwasserversorgung und die privaten Gartenbrunnen dar. Es ist bekannt, dass die salzhaltigen Abwässer in das genutzte Grundwasser aufsteigen können. Wir messen und decken auf.

Stoppt die Einleitung von Salzlaugen in unsere Flüsse: Auch die Konzerne der Kali- und Sodaindustrie müssen sich an Regeln halten.

Die Kali- und Sodaindustrie leitet immer noch ihre stark salzhaltiges Abwässer in unsere Flüsse. Von den undichten Salzhalden gelangen weitere Mengen an salzhaltigem Wasser in unsere Gewässer. Dieses Salz stellt in unseren Gewässern ein großes Problem dar. Beträgt die Salzkonzentration 400 mg/l, sind bereits 75% der normalerweise vorkommenden Kleinstlebewesen nicht mehr aufzufinden. Dadurch ist der Bestand an Fischen, Krebsen und Amphibien gefährdet, da sie nicht mehr ausreichend Nahrung finden. Wir beproben und decken auf.

Werra

Die Werra gehört aufgrund der Salzabwässern von Kali & Salz zum salzhaltigsten Fluss Europas.

Unglaublicherweise dürfen sie so viel salzhaltiges Abwasser einleiten, bis der Grenzwert von 2500 mg/l in der Werra bei Gerstungen erreicht ist. Dadurch weist auch die Weser eine viel zu hohe Chloridbelastung auf.

Bode

Die Einleitung des Sodawerks des polnischen Konzerns Ciech in Stassfurt verursacht in der Bode eine extrem hohe Chloridkonzentration. Bei unseren Messungen stellten wir unterhalb der Einleitung in der Bode über 3000 mg/l Chlorid fest.

Wipper/Unstrut

Der ehemalige Kalibergbau und die Kalidüngemittelproduktion haben sechs große Rückstandshalden in Südharzgebiet in Thüringen hinterlassen.

Von diesen fallen auch nach Ende des aktiven Bergbaus extrem salzhaltige Haldenabwässer an, die in der Wipper und Unstrut zu Belastungen führen.

Mosel

Die Soda- und Kaliindustrie wie Novacarb, Salins du Midi & Salins de l'Est, Kali&Salz und Solvay unterhalten an der Meurthe Standorte und Niederlassungen.

Die bei der Soda-Produktion anfallenden Rückstände werden in die Meurthe eingeleitet und gelangen so in die Mosel.

Elbe

Nördlich von Magdeburg leitet das Kaliwerk „Zielitz – Glückauf“ des Konzerns Kali & Salz seine salzhaltigen Abwässer in die Elbe. „Mit einer Rohsalzförderung von etwa 12 Millionen Tonnen im Jahr ist das Werk Zielitz heute eines der größten Kaliwerke weltweit.

Saale

Neben den mit Chloriden stark belasteten Nebenflüssen und -bächen Unstrut, Salza, Schlenze und Bode leiten auch einige Industriebetriebe chloridhaltige Abwässer in die Saale ein. Ganz an der Spitze ist das von Solvay betriebene Werk in Bernburg zu nennen.

Unsere Chloridergebnisse vom Grundwasser

Grundwasser ist in manchen Regionen so salzhaltig, dass es nicht mal mehr zum Gießen geeignet ist. Die Pflanzen welken, trotz ausreichender Wassergabe.

 

Insgesamt kristallisieren sich bei unseren Untersuchungen fünf Regionen deutlich heraus:

 

  • das Gebiet um Greifswald in Mecklenburg - Vorpommern

  • die Region zwischen Rheinberg und Paderborn in Nordrhein - Westfalen, in der sich das Ruhrgebiet befindet

  • der Bereich zwischen Halle und Magdeburg in Sachsen-Anhalt

  • Rheinhessen in Rheinland - Pfalz

  • der Raum zwischen Würzburg und Erlangen in Bayern


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