Wir decken Belastungen von Grundwasser und Flusswasser auf

Projekt Nitrat

Riesige Mengen an Gülle aus Massentierhaltungen, Gärreste aus Biogasanlagen und zusätzlich gekaufter Mineraldünger belasten unser Grundwasser.

Sickern die Belastungen in die Bäche und Flüsse, kommt es zur Überdüngung.

Projekt Salz

Chloridbelastetes Wasser aus der Kali- und Sodaindustrie sowie des Steinkohlebergbaus stören die Ökologie von einigen Flüssen. Aber auch die Grundwasserqualität wird durch das Sickerwasser der Halden belastet.

Projekt Phosphat

Die Entwässerung von Hochmooren belastet Bäche und Flüsse.

Phosphatbelastetes Grundwasser sickert den Flüssen zu und wirkt dort als Nährsalz für Algen.

Bäche und Seen können dadurch eutrophieren.

Projekt Verockerung

Durch Nitratabbau im Erdboden nimmt in einigen Regionen die Eisenbelastung des Grundwassers zu.

Eisenbelastetes Grundwasser weist daher selten eine hohe Nitratbelastung auf.

Projekt Versauerung

Grundwasser in Regionen mit vielen Massentierhaltungen ist häufig sauer. So finden wir im Weser-Ems Raum und dem Elbe-Weser Dreieck besonders niedrige pH-Werte. Dadurch werden hohe Konzentrationen an toxischem Aluminium gelöst.

Projekt Nachhaltigkeit

Wir stellen nicht nur Forderungen an Politiker, sondern wollen auch jeden einzelnen dazu motivieren, die Gewässer möglichst wenig zu belasten. Deswegen stellen wir Tipps für Verbraucher zusammen.

Weitere Themen

Massentierhaltungen und Biogasanlagen

Durch Massentierhaltungen und Biogasanlagen fallen viel mehr Nährstoffe an, als sinnvoll auf den Feldern verteilt werden können. Diese gelangen stattdessen ins Grundwasser.

Renaturierung

Renaturierungsmaßnahmen führen zu verbesserten Hochwasserschutz und einer größeren Selbstreinigung der Flüsse. Die reaktivierten Auen bilden einen Flächenfilter, der die Nitratbelastung reduziert.

Korrosionsschutz

Benzotriazole sind schwer abbaubar, wassergefährdend, giftig für Fische und langfristig schädlich für Wasserorganismen. Derzeit werden diese Stoffe, die z.B. in Geschirrspülmaschinentabs und in Enteisungsmitteln enthalten sind, nur ungenügend aus Abwasser gefiltert.

Risiken für Trinkwasser und Landwirtschaft

Unter Geheimhaltung werden neue Technologien in der Gasförderung erprobt. Etliche Landesbergämter genehmigen diese Vorhaben ohne Überprüfung auf Umweltrisiken. Sie legalisieren damit nicht nur die Einbringung von Chemikalien oder Kohlendioxid in den Untergrund ohne öffentliche Diskussion. Auch die Interessen der Landwirtschaft, die auf sauberes Grundwasser angewiesen ist, bleiben außen vor.

»Die trojanischen Zwerge«

»Die Zukunft ist Nano«, schwärmt die Presseabteilung des BAYER-Konzerns über die vielfältigen Möglichkeiten der so genannten Nanotechnologie und preist mit großem Aufwand deren vielfältige Vorteile: Verbesserte Werkstoffe, veredelte Oberflächen und neue Produkte. Aber wie so oft bei neuen wissenschaftlichen Errungenschaften und Anwendungen gilt auch hier: Die Nachteile und Gefahren sind nicht annähernd ausreichend erforscht. Der Verein VSR-Gewässerschutz warnt eindringlich vor Gefahren durch Nanopartikel.