Problem Massentierhaltung

Fleischindustrie gegen Gewässer, Gesundheit und Gewissen

Billigfleisch schadet unserer Gesundheit, der Umwelt, den Gewässern und nicht zuletzt den Tieren. Um unsere Umwelt zu erhalten, muss den Massentierhaltungen Einhalt geboten werden. Sonst drohen der Natur und uns selber ernsthafte Konsequenzen.

Multiresistente Keime in Gewässern - Es ist fünf nach zwölf

Durch ein massives Antibiotika-Aufgebot werden immer mehr Bakterien gegenüber den Wirkstoffen resistent. Multiresistente Erreger wurden bereits in Flüssen und Badeseen gefunden. Eine der Quellen von resistenten Keimen ist die Massentierhaltung.

Auszug aus dem Newsletter 2/2018 zum Thema: Multiresistente Keime in Gewässern - Es ist fünf nach zwölf

Wie ein staatliches Fleischlabel das Grundwasser schützen kann.

Viele Tiere in Massentierhaltungen werden mit importierten Futter gefüttert. Dies hat dramatische Folgen für das Grund-, Fluss- und Meerwasser. Der VSR-Gewässerschutz fordert, dass die Herkunft des Futters von Masttieren in Zukunft transparent wird.

Auszug aus dem Newsletter 1/2018 zum Thema: Wie ein staatliches Fleischlabel das Grundwasser schützen kann

Massentierhaltungen können bisher ganz legal zur Nitratbelastung des Grundwassers beitragen – das muss sich nun durch eine Stoffstrombilanz ändern

Bisher konnte ein Teil der Stickstoffmengen aus den Massentierhaltungen in den Aufzeichnungen einfach verschwinden - so tauchen sie im Stickstoffüberschuss nicht auf. Großzügige abzugsfähige Abschläge in Form von Stall-, Lagerungs- und Ausbringsverlusten machten das möglich. Der VSR-Gewässerschutz lehnt jegliches rechnerisches Verstecken von Nährstoffen ab, die letztendlich doch auf den Feldern landen.

Auszug aus dem Newsletter 1/2017 zum Thema: Massentierhaltungen können bisher ganz legal zur Nitratbelastung des Grundwassers beitragen - das muss sich nun durch eine Stoffstrombilanz ändern

Geflügelkot aus Massentierhaltungen – ein Problem für das Grundwasser bei unzulässiger Lagerung

Der VSR-Gewässerschutz kritisiert, dass Geflügelkot häufig nicht abgedeckt am Feldrand zwischengelagert wird. Wegen der fehlenden Abdeckung führt diese regelwidrige Lagerung zu einer Belastung des Grundwassers. Der Verein wurde schon häufig von besorgten Bürgern und Bürgerinnen auf diese nicht abgedeckten Kothaufen hingewiesen. Allerdings herrscht oft Unsicherheit, ob diese Lagerung auf dem Acker noch zulässig ist oder ob bereits eine verbotene Grundwasserverschmutzung droht. Dabei ist klar geregelt, dass eine derartige Lagerung unzulässig ist.

Auszug aus dem Newsletter 2/2015 zum Thema: Geflügelkot aus Massentierhaltungen – ein Problem für das Grundwasser bei unzulässiger Lagerung

Massentierhaltungen führen in Niedersachsen zu erheblichen Gewässerbelastungen

In Niedersachsen werden 2/3 der Masthähnchen sowie 1/3 aller Schweine und über 1/3 der Legehennen in Deutschland gehalten. Es ist das Bundesland mit den meisten Nutztieren pro Quadratmeter. Das hat natürlich auch seine Auswirkungen auf das Grundwasser.

Während die Nitratbelastungen im Grundwasser durch die viele Gülle der Massentierhaltungen inzwischen recht bekannt sind, werden die Auswirkungen auf die Aluminiumkonzentration im Grundwasser und auf die Phosphatbelastung der Flüsse nicht so sehr wahrgenommen.

Auszug aus dem Newsletter 3/2014 zum Thema: Massentierhaltung führt zu Aluminiumbelastung im Grundwasser