Brunnen im Garten anlegen

Haben Sie noch etwas Platz im Garten? Dann legen Sie sich einen Brunnen an! Bei der Verwendung eines Brunnens zur Bewässerung ihres Gartens können Sie ordentlich Geld sparen. Fragen Sie bei Ihren Nachbarn nach, ob diese schon einen Brunnen verwenden. Besitzen viele Leute in Ihrer Umgebung einen funktionierenden Brunnen, wohnen Sie an einem guten Standort. Die Anschaffung wird sich lohnen.

Sie können sich zwischen mehreren Brunnenarten entscheiden, je nachdem, welche Anforderungen Sie an dem Brunnen haben.

Der Rammbrunnen ist relativ kostengünstig und kann selbst gebaut werden. Der Grundwasserspiegel sollte nicht tiefer als 7m liegen, da die kostengünstigen Pumpen nur bis dorthin reichen. Das Fliterrohr, das 2 bis 3 m in die ergiebige wasserführende Schicht eingeführt werden muss, können Sie in vielen Baumärkten finden. Bei leichten Böden können Sie ein Metallrohr mit der Hand in den Boden schlagen. Bei festen Böden oder wenn Sie tiefer in den Boden eindringen wollen, ist es sinnvoll mit einer elektrischen Ramme zu arbeiten. Nach ca. 5 Jahren benötigen Sie ein neues Filterrohr, um das bis dahin zugesetzte Rohr zu ersetzen. Beim Bau dieses Brunnens ist lehmiger und steinarmer Boden optimal. Bei diesem Brunnentyp können Sie das Wasser mit einer klassischen Schwengelpumpe fördern oder eine elektrische Pumpe anschließen.

Beim Eigenbau ist es wichtig um das Brunnenrohr eine Lehmpackung zu legen, damit kein Oberflächenwasser am Außenrohr nach unten dringen kann.

Der Bohrbrunnen ist die übliche Baumethode, da er nahezu überall das Grundwasser erreicht und eine sehr lange Lebensdauer hat. Es kann auch ein Garten-WC mit dieser Brunnenart versorgt werden. Brunnen bis zu 10 m Tiefe können Sie selber anlegen, bei weiterer Tiefe sollten Sie sich Hilfe holen und ein Angebot machen lassen. Diese haben dann oftmals einen Durchmesser von 20 cm, damit eine Pumpe im Rohr bis zur Grundwasserführenden Schicht abgesenkt werden kann. Bei diesem Brunnen wird ein Kunststoffrohr mit Einschnitten am unteren Ende eingeführt. Der mit Kies aufgefüllte Zwischenraum sorgt für die Filterung und dafür, dass die Einschnitte nicht verstopfen.

Der Schachtbrunnen ist einer der bekanntesten Brunnen, da er sehr traditionell ist und früher in den Dörfern stand. Er ist sehr langlebig und speichert sehr viel Wasser, dafür ist er aber auch sehr aufwendig zu bauen.

Der Bau eines Brunnens für die Gartenbewässerung ist nicht genehmigungspflichtig, sollte aber angezeigt werden.

Um herauszufinden, ob sich der Brunnenbau für Sie lohnt, können Sie einfach die Kosten des Brunnenbaus mit der Kostenersparnis vergleichen, die Sie im Jahr durch nicht anfallende Wassergebühren haben.

 

Wozu Sie Ihr Brunnenwasser nutzen können, finden Sie durch unsere Wasseranalysen heraus.