Weniger Fleisch -                        gut für Umwelt und Tiere

Ein hoher Fleischkonsum hat erhebliche Auswirkungen auf Umwelt und Klima. Das allein sind schon gute Argumente weniger Fleisch zu essen - Ihre Gesundheit wird es Ihnen ebenfalls danken!

Für jeden Einzelnen gibt es Möglichkeiten, die Gewässerbelastungen zu reduzieren. Besonders die eigene Ernährung spielt dabei eine große Rolle, denn der Nahrungsmittelerzeuger, also unsere Agrarindustrie, ist an einigen der Problematiken beteiligt.

Leckeres Essen ohne Verzicht und schlechtes Gewissen

Die Deutsche Gesellschaft für Ernährung empfiehlt maximal 30 kg Fleisch pro Person im Jahr - viele Deutsche essen jedoch immer noch viel mehr Fleisch als empfohlen.
 
Über das ganze Jahr wird also zu viel Fleisch verzehrt. Aus Preisgründen wird oft billiges Fleisch gekauft - doch dieses stammt aus Massentierhaltung. Vermeiden Sie Tierleid und Gewässerbelastungen aus Massentierhaltung und entscheiden Sie sich für ein Produkt aus nachhaltiger Produktion. Ob Bio-Fleisch oder verschiedene Tierwohlsiegel. Es gibt viel Möglichkeiten, seinen Fleischkonsum besser zu gestalten. Die Menge von konsumiertem Fleisch sollte aber trotz der besseren Qualität reduziert werden.

Weniger Massentierhaltung weniger Gewässerbelastung

Bisher kann ein Teil der Stickstoffmengen aus den Massentierhaltungen in den Aufzeichnungen einfach verschwinden - so tauchen sie im Stickstoffüberschuss nicht auf. Großzügige abzugsfähige Abschläge in Form von Stall-, Lagerungs- und Ausbringsverlusten machten das möglich. Der VSR-Gewässerschutz lehnt jegliches rechnerisches Verstecken von Nährstoffen ab, die letztendlich doch auf den Feldern landen.

Die intensive Tierhaltungen versauert das Grundwasser durch die hohen Ammoniak-Emissionen.Die betroffenen Gebiete liegen vor allem in Gebieten, in denen auch eine hohe Dichte an Massentierhaltungen existiert.

Der VSR-Gewässerschutz fordert daher, dass die Ammoniakemissionen dringend reduziert werden müssen.

Ein weiteres Problem durch das saure Grundwasser ist die Belastung mit Aluminium. Normalerweise löst es sich nicht im Grundwasser. Saures Wasser kann das Aluminium jedoch lösen. So fand der VSR-Gewässerschutz insbesondere in Niedersachsen extrem hohe Aluminiumkonzentrationen.

Wenn Fleisch, besser Bio

Generell gilt es, sich vielseitig zu ernähren - Fleisch sollte nur ein kleiner Anteil davon sein. Besser ist es mehr (regionales) Obst, Gemüse, Nüsse und Hüslenfrüchte zu essen. Das macht satt und man bekommt viele Nährstoffe.

Ganz auf Fleisch verzichten muss man natürlich nicht. Besser ist es Bio-Fleisch zu kaufen. In der Massentierhaltung bekommen die Tiere in der Regel schon vorsorglich Antiobiotika, was dann zu stärkeren Resistenzen führen kann. Das kann auch dem Verbraucher passieren, wenn antibiotikabelastetes Fleisch isst. Bei Bio-Landwirten ist das nicht so. Dort wird zudem besser für das Tierwohl gesorgt, denn eine artgerechte Haltung ist für die Bio-Tierhalter Pflicht. Die Tiere haben mehr Platz und genügend Auslauf. In Biobetrieben landen ebenfalls weniger überflüssige Nährstoffe auf den Feldern, wodurch das Grundwasser weniger belastet wird Auch die Fütterung der Tiere unterscheidet sich - so wird bei der Bio-Landwirtschaft mindestens 95% Bio-Futter verwendet. Am besten kauft man Bio-Fleisch in Hofläden oder auf Wochenmärkten. So werden die regionalen Bio-Betriebe unterstützt.


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