Hecken aus heimischen Sträuchern

- und deren Auswirkungen für die Artenvielfalt und das Stadtklima -

Hecken sind durch den Menschen gestaltete und gepflegte Biotope. Es sind linienförmige Pflanzungen aus heimischen Sträuchern, die zum Teil Bäume enthalten. Pflanzen der Hecke sollten typischer Weise aus Pflanzen des Waldrandes bestehen. Im Idealfall hat die Hecke auch einen vorgelagerten Kräutersaum.

In Gärten und Parks haben Hecken vielfältige Aufgaben, als Lebensraum für Tiere und Pflanzen, als Gestaltungselement, sowie als Wind- und Sichtschutz.

Bedeutung einer Heckenpflanzung

Artenvielfalt: Besonders wichtig ist es bei der Auswahl der Heckenpflanzen das ökologische Gleichgewicht stabil zu halten. So bleibt der Schädlingsbefall gering. Um ein ökologisches Gleichgewicht herzustellen ist die Verwendung von heimischen Bäumen und Sträuchern wichtig. Denn die ökologischen Beziehungen zwischen der heimischen Vegetation und den heimischen Tieren haben sich im Laufe der Entwicklungsgeschichte aufeinander eingestellt. Eine Hecke kann für viele Bewohner eine Nahrungsquelle, ein Zufluchtsort, ein Schlafplatz  oder auch ein Nistplatz sein. Beispielhaft  ist die heimische Stieleiche - die Teil einer Heckenpflanzung sein kann - von ihr leben 28 Vogelarten und ca. 300  Insekten. Außerdem sind heimische Pflanzen anspruchsloser und

widerstandsfähiger, da sie auch von Natur aus in unseren Breiten wachsen. Sie sind an Wetter, Wind und Klima angepasst und man kann auf giftige Spritzmittel und Kunstdünger verzichten, so bleiben Wasser, Luft und Boden sauber. Weiterhin sind heimische Pflanzen im Vergleich zu den Zuchtformen günstiger und heimische Sträucher benötigen einen geringeren Pflegeaufwand.

 

  • Mikroklima und Lärmschutz: Im Bereich einer Hecke entsteht im Garten ein günstiges Kleinklima. Sträucher filtern Staub, Schmutz und  Abgase aus der Umgebungsluft. Außerdem wirken Hecken lärmdämpfend. Ein geschützter Bereich  entsteht und damit ein Lebensraum für zahlreiche Tiere.

 

  • Ästhetik: Heckenpflanzungen wirken in Parks und Gärten als Gestaltungselement. Sie sind über das ganze Jahr hinweg dekorativ – von den Blättern, der Blüte bis hin zu den Früchten – und verschönern das Stadtbild. So wirken sie positiv auf Menschen.

Was ist bei der Heckenpflanzung und -pflege noch zu beachten

  • Die Regel für Hecken ist, je länger die Hecke ist umso besser. Wenn man genügend Platzt hat sollte die Hecke zwei- oder dreireihig gepflanzt werden.

 

  • Größere Gehölze sollen in den Hintergrund oder in die Mitte gepflanzt werden. So entsteht ein stufiger Aufbau. Des Weiteren ist zu beachten, dass lichtbedürftige Arten nicht zu sehr beschattet werden.

 

  • Die Heckenpflanzen sollen ähnlich ihrem natürlichen Standort gepflanzt werden. Hier sind  vor allem die Vorlieben der Licht- und Bodenverhältnisse zu beachten.
  • Die Regel für Hecken ist, je länger die Hecke ist umso besser. Wenn man genügend Platzt hat sollte die Hecke zwei- oder dreireihig gepflanzt werden. Größere Gehölze sollen in den Hintergrund oder in die Mitte gepflanzt werden. So entsteht ein stufiger Aufbau. Des Weiteren ist zu beachten, dass lichtbedürftige Arten nicht zu sehr beschattet werden.

 

  • Des Weiteren ist zu beachten, dass in Hecken an Flächen die zum Spielen (Spielplätze, Wohnumfeld, Schulhöfe etc.) genutzt werden keine giftige Pflanzenarten zu verwenden sind.

 

  • Bei der Pflanzung von Hecken sind folgende weitere Vorgaben zu beachten, es ist das Nachbarschaftsrechtsgesetz des jeweiligen Bundeslandes einzuhalten und der vorgegebene Grenzabstand für Bäume und Sträucher ist zu berücksichtigen. Dieser gliedert sich nach der Wuchshöhe der ausgewählten Pflanzen.

 

WICHTIG:  Ein Heckenschnitt darf nur in der Zeit von Anfang Oktober bis Ende Februar erfolgen.
In der Brutzeit der Vögel  vom  1. März bis Ende September ist es laut Bundesnaturschutzgesetz verboten Hecken zu schneiden.


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