Ökologische Mode für die Umwelt!

 

In unserer Konsum- und Wegwerfgesellschaft ist gerade die Modebranche ein schnelllebiger Markt.  Die modischen Shirts, Hosen und Jacken werden beim Shopping gerne mitgenommen – und je billiger die Ware – desto mehr kann man sich leisten.

 

Doch die erste Freude über die neue Anschaffung weicht der Ernüchterung, weil das Material und die Verarbeitung schlecht sind und vielleicht doch nicht so richtig passen will.

 

Und was heute noch in ist, kann morgen schon uncool sein...

 

 

Gesundheitsschädliche Chemikalien in Kleidungsstücken

 

Viel gefährlicher ist jedoch die Tatsache, dass viele Kleidungsstücke – selbst Designerstücke – unter schlechten Arbeitsbedingungen in Niedrig-Lohn-Ländern hergestellt werden. Oft unter gesundheitsschädlichen Bedingungen für die Arbeiter. Aber auch nach dem Produktionsprozess finden unabhängige Insitute und Organisationen immer wieder umwelt- und gesundheitsschädliche Chemikalien in den Kleidungsstücken.

Zum Beispiel werden beim Färben, Bedrucken oder Imprägnieren der Stoffe hochgiftige Chemikalien eingesetzt. Hier wird nicht nur die Gesundheit der Arbeiter aufs Spiel gesetzt – die Giftstoffe werden nachweislich auch beim Tragen der Kleidungsstücke freigesetzt.

 

Denn ein Teil der chemischen Stoffe bleibt trotz des vorherigen Auswaschens, das wiederum die Ressource Wasser gefährdet, in der Faser erhalten. Dieses Abwasser ist hoch belastet durch Chemikalien, die zum Teil schwer abbaubar sind und in den biologischen Kläranlagen nur bedingt abgebaut werden können.

Bei Hinweisen wie „Vor dem ersten Tragen waschen“ sollte man alamiert sein: sie sind Indikatoren für einen erhöhten Formaldehyd- oder sonstigen Chemikalien-Gehalt.

 

 

Öko-Zertifizierungen garantieren Umweltfreundlichkeit

 

Schon beim Kauf neuer Kleidung ist es daher wichtig auf eine nachhaltige Mode zu achten - hier können Zertifizierungen helfen.

 

Bei den wirklich vertrauenswürdigen Bio-Klamotten-Zertifizierungen sind schädliche Chemikalien in der Produktion verboten.

 

Die gängigen Öko-Mode-Zertifizierungen (GOTS, IVN, Bluesign) garantieren, dass möglichst wenige bedenkliche Chemikalien eingesetzt werden, achten auf eine möglichst umweltfreundliche Produktion und stellen zudem sicher, dass soziale Mindeststandards eingehalten werden.

 

Öko-Mode Online

 

Es gibt einige Online-Shops, die auf nachhaltige Mode setzen – aber auch die lange Nutzung hochwertiger Kleidung trägt zum sinnvollen Umgang mit der Mode bei.

 

Wer Wert auf wechselnde Gaderobe legt, dem seien gute Second-Hand-Läden oder Online-Portale empfohlen. Hier gibt es tolle und wertvolle Möglichkeiten qualitativ hochwertige und modische Kleidungsstücke zu kaufen – oder zu tauschen.


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