Plastik vermeiden

Plastik gelangt durch den Wind von Mülldeponien und Boden in Seen und Flüsse, von wo es bis ins Meer gelangt. Fische sterben, da sie es für Nahrung halten. Im Endeffekt landet es somit auch in unserem Magen. Plastik ist giftig und kann viele Krankheiten hervorrufen, darunter auch Krebs. Damit das Meer weiter erhalten bleibt und die Gesundheit geschützt wird, muss der Plastikkonsum drastisch eingeschränkt werden. Ob unterwegs oder zuhause, der Mensch kann überall etwas gegen Plastik unternehmen.

EINKAUF:

 

Beim Start in den Einkauf sollten Sie noch in der eigenen Wohnung handeln. Nehmen Sie die eigene Tasche mit, verzichten Sie nicht nur auf eine unnötige Investition, sondern gleich auch auf Plastiktüten, welche oft an der Kasse mitgenommen werden.

 

Plastik lässt sich sehr gut beim Kauf von Getränken vermeiden. Hier können Sie auf Glasflaschen zurückgreifen, am umweltfreundlichsten und günstigsten ist aber das Leitungswasser von Ihrem Zuhause.

 

Achten Sie beim Kauf von Produkten wie Duschgel oder Sonnencreme darauf, ob Mikroplastik in ihnen enthalten ist. Dabei helfen kann Ihnen die App CodeCheck, die Ihnen wissenswerte Informationen aus ihrer Datenbank ermittelt.

 

Besonders plastikschonend sind Sie, wenn Sie einen Großteil Ihrer Nahrung auf dem Wochenmarkt kaufen. Hier sind die Produkte - anders als im Supermarkt - nicht in Plastikfolien umwickelt und außerdem frisch.

 

 

ZUHAUSE:

 

Auch in Ihren eigenen Wänden können Sie viel zur Plastikreduzierung beisteuern. Nutzen Sie verbrauchte Plastikartikel wie Seifenspender weiterhin und schmeißen Sie diese nicht einfach weg. Darüber hinaus können Sie gut auf viele Plastikartikel wie Einwegteller, -geschirr sowie -grills verzichten. Essensprodukte in Ihrem Kühlschrank können Sie einfach mit Tellern abdecken.

 

Wenn Sie gerade auf dem Sprung sind, greifen Sie nicht zum ToGo Becher, sondern nehmen Sie einfach eine Thermokanne mit. Vergessen Sie im übrigen nicht, den Müll korrekt zu trennen.

 

Sehr viel Plastikmüll entsteht bei der beheimateten Gartenarbeit. 500 Millionen Plastiktöpfe verkaufen sich im Jahr, von denen die meisten Einwegtöpfe sind. Dabei kann man auf abbaubare oder kompostierbare Gefäße zurückgreifen. Diese bestehen Holzabfällen oder Kokosfasern. Gartencenter bieten an, nicht mehr verwendete Plastiktöpfe anzunehmen und diese wieder zu verwerten. Kaufen Sie Blumen ein, können Sie diese auch mit transportierten Gegenständen tragen und benötigen erst gar keinen Blumentopf. Wollen Sie nicht auf einen Topf verzichten, können Sie auch Gegenstände aus Ihrem Haushalt verwenden, wie Joghurt-Becher oder PET-Flaschen, die wie ein solcher funktionieren. Vorallem Gartenwerkzeuge ohne Plastikgriffe sind langlebiger und deutlich stabiler.

Handeln und Überzeugen

Teilen Sie Ihr Wissen über Plastik und informieren Sie andere Bürger und Bekannte, um das Problem noch allgegenwärtiger zu machen und die Politik und Konzerne zum Handeln zu bringen, auch etwas gegen Plastikmüll zu unternehmen. Besonders in Ihrer Freizeit lässt sich etwas gegen die Plastikverschmutzung unternehmen. Viele Organisationen reisen in großen Gruppen an Strände, um das dortige Plastik zu entfernen. Man kann sich ihnen anschließen, genau so gut aber auch erst einmal in der eigenen Stadt beginnen, auf dem Boden liegendes Plastik zu sammeln.Teilen Sie Ihr Wissen über Plastik und informieren Sie andere Bürger und Bekannte, um das Problem noch allgegenwärtiger zu machen und die Politik und Konzerne zum Handeln zu zwingen.